Dieser Tage saßen wir zu dritt, meine Frau, unsere Tochter und ich, bei unserem Freund in dessen Büro. Er ist Finanzberater. Wir kamen direkt zum Thema und sagten ihm, dass wir uns für eine Festgeldanlage entschieden haben, diese in den nächsten Tagen vollziehen möchten und gern seine Meinung hören würden.
Wisst ihr, was eine Festgeldanlage ist, fragte er uns.
Wir: Eine Festgeldanlage erfolgt bei einer Bank oder Sparkasse. In einem Vertrag werden Festlegungen getroffen über die Höhe der Festgeldanlage, deren Laufzeit, einen festen Zinssatz und wie die Zinsen gut geschrieben werden.
Prima, sagte er. Nächste Frage.
Welche Zinsen erwartet ihr?
Und nun wieder wir: Es wird eine Festgeldanlage sein, die einen Ertrag von 4,25 % p. a. bringt. Wir haben zwar Festgeldanlagen mit Zinserträgen bis zu 5,60 % gesehen, aber da hat uns die Laufzeit der Anlage nicht gepasst.
Richtig sagte er. Das kann passieren.
Welche Laufzeit habt ihr gewählt ?
Wir hatten verschiedene Möglichkeiten. Die Angebote reichten von drei Monaten bis 60 Monate. Wir haben uns für 36 Monate entschieden. Dann können wir erst einmal eine Bilanz machen und weitere Entscheidungen treffen, die sich aus unserer eigenen und der dann aktuellen Wirtschafts- und Finanzsituation ergibt, trugen wir ihm vor.
Sehr gut, meinte er.
Die Höhe der Einlage, war seine nächste Frage
Wir wollten uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, andererseits sollte es sich aber auch “lohnen”, antworteten wir. Unsere Festgeldanlage beträgt 20.000,00 €, ließen wir ihn wissen. Das ist unsere derzeitige Möglichkeit, ohne uns “blank zu machen.” 500,00 € wäre der Mindestbetrag gewesen, nach oben aber offen, mithin keine Begrenzung.
Schön, sagte er.
Und wie ist es mit der Einlagensicherung ?
Aber auch dazu konnten wir antworten: Ja, das war für uns bei der Entscheidung wichtig. Nicht nur die Zinsen. Das Kriterium Einlagensicherung der Festgeldanlage mit 100 % ist Bestandteil des Vertrages, den wir eingehen wollen. Wir haben gesehen, dass die Obergrenze bei 100.000, 00 € angegeben war.
Ja, in Ordnung, sagte er. Ich sehe, ihr habt euch gut vorbereitet. Woher habt ihr so gute Informationen?
Wir haben einen Festgeldzinsen vergleich gemacht, berichteten wir.
Und das haben wir auch. Zunächst waren wir bei unserer Hausbank, dann haben wir uns zwei Finanzzeitschriften gekauft und waren im Internet auf einschlägigen Webseiten.
Ein Festgeldvergleich ist ganz wichtig, bestätigte er unsere Meinung.
Warum Festgeld, fragte er nun.
Habt ihr über Nachteile nachgedacht, war seine letzte Frage:
Ja, diese bestehen ggf. in folgenden Kriterien:
Das haben wir bedacht, gaben wir zu verstehen und sagten abschließend: Wir haben schon die Unterlagen für die Eröffnung eines Festgeldkontos bei einer Direktbank herunter geladen und werden diese über das Post-ID-Verfahren an diese Bank senden.
Unser Freund beglückwünschte uns zu unserer sorgfältigen und guten Entscheidung.